Allg. Geschäftsbedingungen für Selbstfahrer (Ford Mustang)

1. Grundlagen zum entleihen eines Mietfahrzeuges/Oldtimers

Der/die  Fahrer/in muss:

  • mind. 23 Jahre alt sein
  • körperlich und geistig fit/gesund sein
  • seit mind. 5 Jahren im Besitz eines gültigen deutschen bzw. EU-Führerscheins sein. (Im Mietzeitraum darf kein Führerschein- bzw. Fahrerlaubnisentzug vorliegen. Der Mieter muss bei Übergabe des Fahrzeuges eine gültige Fahrerlaubnis sowie einen gültigen Personalausweis oder Reisepass vorlegen.)
  • eine Barkaution in Höhe von 1000,- € vorlegen. (Die Barkaution kann nicht mit einer Kreditkarte hinterlegt werden.) 
  • es gilt während der Fahrt eine 0,00 Promille-Grenze

Kann der Mieter bei Übergabe des Fahrzeugs diese Dokumente oder die Barkaution nicht vorlegen, ist die Vermieterin berechtigt, vom etwaig geschlossenen Mietvertrag zurücktreten. Der Mieter kann wegen Nichterfüllung des Vertrages in diesen Fällen keine Ansprüche geltend machen. Die Vermietung und Überlassung erfolgt an den Mieter persönlich. Der Mieter ist für alle Verletzungen von Verkehrsvorschriften und deren Folgen voll verantwortlich. Das Fahrzeug darf nur vom Mieter und den im Vertrag angegebenen Fahrern geführt werden, sofern diese ebenfalls die o.g. Grundlagen erfüllen und dies durch o.g. Dokumente bei der Fahrzeugübergabe nachweisen können. Der Mieter hat das Handeln des jeweiligen Fahrers wie sein eigenes zu vertreten. Alle den Mieter begünstigende Bestimmungen dieses Vertrages gelten auch zu Gunsten des jeweiligen berechtigten Fahrers. Der Mieter ist verpflichtet, offensichtliche Mängel an der Mietsache bei Fahrzeugübergabe unmittelbar anzuzeigen. Anderenfalls können keinerlei Mängelansprüche oder Haftungsausschlüsse in Bezug auf offensichtliche Mängel geltend gemacht werden. Der Vermieterin und ihren Beauftragten ist jederzeit Zutritt zum Fahrzeug zu gestatten.

Der ausdrücklichen vorherigen Zustimmung des Vermieters bedürfen:

  • Fahrten außerhalb Deutschlands
  • Überlassung des Fahrzeuges an Dritte, insbesondere bei plötzlicher Erkrankung des Mieters
  • Verwendung des Fahrzeuges für Film- und Fernsehaufnahmen

Verboten ist:

  • Rauchen im Fahrzeug
  • die Beförderung von Tieren
  • die Beförderung von Gütern aller Art mit Ausnahme der üblichen persönlichen Reiseutensilien
  • die Unter- oder Weitervermietung an Dritte, gleichgültig ob entgeltlich oder unentgeltlich (für Schäden durch unbefugte Fahrer ist der Mieter voll haftbar!)
  • die Verwendung des Fahrzeugs zu Fahrzeugtests, Fahrsicherheitstrainings, Abschlepp- und Fahrschulfahrten sowie zur gewerblichen Personenbeförderung
  • Fahren des Fahrzeugs auf Renn- oder Rally-Strecken
  • die Teilnahme an motorsportlichen Veranstaltungen aller Art
  • alle Fahrten mit Renn-Charakter
  • Burnouts, Donut-Drifts und Hochgeschwindigkeitsfahrten, sowie deren Versuch

Zuwiderhandlungen gegen eine bzw. Nichterfüllung einer der Grundlagen gemäß der vorstehenden Ziffer 1. berechtigen die Vermieterin zu einer fristlosen Kündigung des Mietvertrages bzw. zu einem Rücktritt vom Mietvertrag. Ersatzansprüche des Mieters sind in einem solchen Falle ausgeschlossen. Der Anspruch auf Ersatz des Schadens, der der Vermieterin auf Grund der Verletzung einer der Bestimmungen gemäß der vorstehenden Ziffer 1. entsteht, bleibt unberührt.

 

2. Vertragsbedingungen

Neben den allgemeinen Geschäftsbedingungen von Brautauto-Rosenheim.de, diese sind zu finden auf den Rückseiten der Geschäftsbriefe und auf der Firmen-Homepage, gelten folgende Vertragsbedingungen.

Der Mietvertrag wird schriftlich geschlossen. Mit Zugang der Buchungsbestätigung, spätestens jedoch mit Überlassung des Fahrzeugs ist der Mietvertrag zwischen dem Mieter und Renate Steiger („Vermieterin“ genannt), unter Einbeziehung und Anerkennung dieser AGB geschlossen. Der Mieter erklärt, dass er zur Anmietung im Sinne dieser AGB berechtigt und zur Zahlung der gesamten direkten und indirekten Vermietungskosten einschließlich der Hinterlegung der Bar-Kaution bereit und in der Lage ist. Die Vermieterin verpflichtet sich, nach Zahlung der Miete für den gesamten gebuchten Mietzeitraum und Hinterlegung der Bar-Kaution das angemietete Fahrzeug für den Mieter zur Verfügung zu stellen. Den Anweisungen der Vermieterin zum Fahrzeuggebrauch ist Folge zu leisten. Eine Zuwiderhandlung gegen die vorstehende Ziffer 1. hat die sofortige Beendigung des Mietvertrages zur Folge. Die im Voraus entrichtete Miete wird in diesem Fall nicht zurück erstattet. Der Mieter ist zu schonender Behandlung des Fahrzeugs verpflichtet. Hat die Vermieterin begründeten Anlass zur Sorge, dass durch die beabsichtigte oder bekannt gewordene tatsächliche Nutzung des Fahrzeugs die Sicherheit des Mieters oder die unbeschädigte Rückgabe des Fahrzeugs konkret gefährdet ist, ist sie berechtigt, den Mietvertrag außerordentlich fristlos zu kündigen. Die im Voraus entrichtete Miete wird in diesem Fall nicht zurück erstattet.

 

3.  Der besondere Umgang mit Oldtimern

Das Fahren mit Oldtimern und deren Innenausstattung ist auf Grund ihres Alters und Zustands nicht vergleichbar mit dem neuer bzw. heutiger Fahrzeuge. So muss der Fahrer in oder an einem Oldtimer folgende Unterschiede und Abweichungen bedenken und beachten.

  • keine elektronischen Hilfen, wie Parksensoren, ESP oder ABS
  • kein Licht-Aus-Signalgeber vorhanden (bei Parken Licht an-Batterie leer!)
  • keine Alarmanlage
  • keine Zentralverriegelung
  • keine Kopfstützen
  • keine Airbags
  • keine Sicherheitsgurte (Rückhalteeinrichtung) oder
  • eventuell nur 2-Punkt-Beckengurte vorhanden ( für Kindersitze jeder Art ungeeignet)
  • keine Front- oder Heckscheibenheizung
  • keine beheizten Außenspiegel
  • nur einen Außenspiegel (links)
  • Gebläse, Heizung, Scheibenwischer können verzögert reagieren, benötigen länger
  • Tacho, Tankuhr und auch andere Bordinstrumente können abweichen ggf. auch ausfallen
  • eventuell fehlender selbst zurückstellender Blinker
  • Meilentacho vorhanden (km/h Punkte auf dem Tacho beachten)
  • Eine Starterklappe (auch Choke genannt) vorhanden ist

Die Reaktionszeiten des Fahrzeuges, sowie deren Beschleunigung- und Bremswege sind länger, das Fahrverhalten in Kurven „schwammiger“. Dementsprechend muss die Fahrweise angepasst werden.

 

4.  Obhutspflicht

Der Mieter hat eine besondere Obhutspflicht gegenüber dem Oldtimer. Der Mieter hat das Fahrzeug sorgsam und pfleglich zu behandeln und alle für die Benutzung maßgeblichen Vorschriften und technischen Regeln einzuhalten. Der Mieter haftet für über den gewöhnlichen Gebrauch hinausgehenden Verschleiß.

Die Obhutspflicht umfasst:

  • Das Fahrzeug darf nur wie in der Fahrzeugmappe angegeben, betankt werden
  • Das Fahrzeug muss über Nacht in einer Garage oder einem bewachten Parkplatz geparkt werden
  • Bei schwerem Unwetter während der Mietzeit, muss die Fahrt unverzüglich unterbrochen werden und das Fahrzeug an dem nächstgelegenen geschützten oder überdachten Platz verkehrssicher geparkt werden.
  • Vollbremsungen sind zu vermeiden, ein langsames Einfahren in Kurven wird dringend empfohlen.
  • Ebenso muss ein Oldtimer zu Fahrtbeginn behutsam warm gefahren werden um Motorschäden zu vermeiden. (Motor- und Getriebeschäden durch Fehlbedienung, sind von der Vollkaskoversicherung ausgeschlossen!)

 

5.  Fahrzeugübergabe

Das Fahrzeug wird an der Vermieterin übergeben und ist zum vereinbarten Ende der Mietzeit dort zurückzugeben. Der ordentliche Mietzeitraum pro Tag ist 09:00 Uhr bis 19:00 Uhr sofern nichts anderes im Vertrag vereinbart ist. Bei Verhinderung des Mietantritts sowie bei unvorhergesehener Nichteinhaltung der vereinbarten Rückgabezeit ist die Vermieterin sofort zu benachrichtigen.

Der Mieter übernimmt das Fahrzeug mit allem Zubehör und vollem Kraftstofftank, in optisch und technisch einwandfreiem, altersgemäßem Zustand für die Dauer der Mietzeit. Der Mieter ist verpflichtet, etwaige offensichtliche Mängel des Fahrzeugs bei Fahrzeugübergabe unmittelbar anzuzeigen.

Bei Fahrzeugübergabe erfolgt eine Einweisung zur Handhabung und Bedienung des Fahrzeuges durch die Vermieterin. Bei Unklarheiten ist der Mieter verpflichtet nachzufragen bis alle Unklarheiten bezüglich der Handhabung ausgeräumt sind. Auch während der Mietzeit ist der Mieter gehalten bei Fragen die Vermieterin per Telefon zu kontaktieren. Der Mieter ist verpflichtet, sich vor Fahrtantritt mit den speziellen Bedienungselementen und -regeln vertraut zu machen. Der Oldtimerleitfaden (liegt im Fahrzeug in der Fahrzeugmappe) fasst nochmals kurz und knapp die wichtigsten Regeln und Besonderheiten zusammen. Der Mieter ist verpflichtet sich die Regeln und Tipps im Oldtimerleitfaden gründlich durch zu lesen und sich daran zu halten. Insbesondere ist darauf zu achten, dass bei Fahrzeugen mit fehlendem selbst zurückstellenden Blinker dieser von Hand zurückgestellt werden muss.  Der Mietwagen wird in fahrbereitem Zustand abgegeben. Kühlwasser, Treibstoff und Motorenöl sind aufgefüllt. Der Mieter ist verpflichtet das Kühlwasser und den Öl-Stand sowie den Reifendruck zu kontrollieren. Öl und Kühlwasser dürfen nur nach Absprache mit der Vermieterin nachgefüllt werden. Das Mietfahrzeug ist mit größter Sorgfalt und unter Beachtung der geltenden Vorschriften zu fahren, sowie ordnungsgemäß zu verschließen. Während der Fahrt müssen vorhandene Bordinstrumente beobachtet werden und bei Auffälligkeiten sofort die Vermieterin kontaktiert werden.

 

6.  Fahrzeugrückgabe

Der Mietvertrag endet mit Ablauf der vereinbarten Mietzeit. Setzt der Mieter den Gebrauch des Fahrzeugs nach Ablauf der vereinbarten Mietzeit fort, so gilt das Mietverhältnis nicht als verlängert. § 545 BGB findet keine Anwendung. Der Mieter hat das Fahrzeug zum vereinbarten Zeitpunkt im selben Zustand wie bei der Übernahme, insbesondere vollgetankt, einschließlich sämtlichem Zubehör und Fahrzeugpapieren an der Garage der Vermieterin zurückzugeben. Wird das Fahrzeug nicht vollgetankt zurückgeben werden der Tankservice sowie die Kraftstoffkosten zusätzlich berechnet. Bei Überschreitung der im Vertrag vereinbarten Freikilometer werden diese mit 1,- € / km nachberechnet.

Wird das Fahrzeug vom Mieter – auch unverschuldet – um 19.00 Uhr des letzten Miettages bzw. bei Ende der anderweitig vereinbarten Mietzeit nicht zurückgegeben, so wird dem Mieter als Nutzungsentschädigung für die Vorenthaltung eine zusätzliche volle Tagesmiete bzw. jeweils weitere Tagesmieten nach Anbruch jeweils weiterer 24 Stunden in Rechnung gestellt; die Geltendmachung eines weiteren Schadens ist nicht ausgeschlossen. Die normale Fahrzeugreinigung nach der Miete ist im Preis enthalten. Bei besonderer Verschmutzung (Konfetti, Reis, Speisen, starke Schlamm-Verschmutzung) wird der zusätzliche Reinigungsaufwand berechnet.

 

7.  Unterlagen/Schlüssel

Alle von der Vermieterin zur Verfügung gestellten Unterlagen und Schlüssel, vor allem die in den Fahrzeugen befindlichen, müssen vollständig und einwandfrei zurückgegeben werden. Bei Verlust werden dem Mieter die Neuanschaffungskosten in Rechnung gestellt.

 

8. Rücktritt vom Vertrag seitens des Vermieters

Die Vermieterin haftet nicht für Nichterfüllung des Mietvertrages sofern die Nichterfüllung auf unvorhersehbare Defekte oder Verunfallung des Fahrzeuges während der Mietzeit eines Mieters oder Vormieters beruht. Weiterhin haftet die Vermieterin nicht für die Nichterfüllung des Mietvertrages, sofern die Nichterfüllung auf Verschulden Dritter oder höhere Gewalt beruht (z.B. Stau, Unwetter, Schnee). In diesem Falle,wird die Mietzahlung von der Vermieterin nicht zurückerstattet. Für den Fall, dass das Fahrzeug in der Zeit zwischen Vertragsabschluss und Übernahme des Fahrzeugs aus Gründen, die nicht von der Vermieterin zu vertreten sind, nicht fahrbereit gestellt werden kann, hat die Vermieterin das Recht, vom Vertrag zurück zu treten. Eventuell geleistete Mietzahlungen werden in diesem Fall unverzüglich zurückerstattet, ein Schadensersatzanspruch steht dem Mieter jedoch nicht zu. Die Vermieterin ist im Übrigen berechtigt, jederzeit vom Vertrag zurückzutreten wenn die Durchführung der Vermietung unmöglich werden sollte und die Unmöglichkeit nicht von der Vermieterin zu vertreten ist. Sofern möglich, ohne jedoch hierzu verpflichtet zu sein, bietet die Vermieterin dem Mieter ein entsprechendes Ersatzfahrzeug der eigenen Flotte an.

 

9.  Rücktritt vom Vertrag seitens des Mieters

Ein Vertragsrücktritt seitens des Mieters ist möglich und  wird wie bei Ziffer 10. angegeben, berechnet. Gegen Berechnung einer Bearbeitungsgebühr in Höhe von 25,- € ist es dem Mieter jedoch unter der Voraussetzung der bereits erfolgten vollständigen Mietzahlung und abhängig von der Verfügbarkeit des gemieteten Fahrzeugs möglich, Änderungen des Mietzeitraumes vorzunehmen. Bei einem vollständigen Rücktritt vom Mietvertrag verliert der Mieter jedoch endgültig den Anspruch auf Überlassung des Fahrzeuges.

10.  Mietpreis, Zahlungsbedingungen, Kaution

Der auf der Buchungsbestätigung ausgewiesene Gesamtbetrag ist vor Mietbeginn laut Zahlungsplan zu überweisen, 20% 14 Tage nach Auftragserteilung, Restzahlung 10 Tage vor der Fahrt. Bei Stornierung eines Mietvertrages werden 20 % des Mietpreises in Rechnung gestellt. Bei Stornierung innerhalb von vier Wochen vor Fahrantritt werden 50% des Mietpreises und innerhalb einer Woche vor Fahrantritt 75% des Mietpreises in Rechnung gestellt. Bei nicht fristgerechter Zahlung ist die Vermieterin nicht zur Aushändigung des Fahrzeugs verpflichtet. Die gesetzliche Rücktrittsfrist von 14 Tagen wird davon nicht berührt. Bei kurzfristiger Buchung des Fahrzeugs, ist der komplette Mietpreis bei Fahrantritt vor Ort in bar zu entrichten.

Der Mieter muss zusätzlich zu der Miete eine Bar-Kaution in Höhe von 1.000,- Euro zur Sicherung der Erfüllung seiner Pflichten vor oder anlässlich der Fahrzeugübergabe bei der Vermieterin hinterlegen. Die Kaution bleibt unverzinslich; die Vermieterin ist nicht verpflichtet, die Kaution von ihrem Vermögen getrennt anzulegen. Die Kaution wird bei Rückgabe des Fahrzeuges und nach dessen Überprüfung wieder an den Mieter zurückgegeben, vorausgesetzt, am Fahrzeug ist kein Schaden entstanden. Bei Verletzungen von Vertragsbestimmungen durch den Mieter kann die Vermieterin den ihr erstandenen Schaden ohne weiteres mit der geleisteten Kaution verrechnen. Weitergehende Ansprüche bleiben ausdrücklich vorbehalten.

 

11. Schäden/Reparaturen/Verhalten im Schadensfall

Bei jeder Beschädigung des Fahrzeugs während der Mietzeit ist der Mieter verpflichtet, die Polizei zu verständigen. Ebenso die Vermieterin unverzüglich über alle Einzelheiten des Ereignisses, das zur Beschädigung des Fahrzeugs geführt hat, vorab telefonisch und im Nachgang schriftlich zu unterrichten. Der Mieter soll zu diesem Zweck den bei den Fahrzeugpapieren befindlichen Vordruck für einen Unfallbericht in allen Punkten sorgfältig und wahrheitsgemäß ausfüllen. Der Mieter oder Fahrer hat alle Maßnahmen zu ergreifen, die der Aufklärung des Schadensereignisses dienlich und förderlich sind. Dies umfasst insbesondere, dass sie die Fragen der Vermieterin zu den Umständen des Schadensereignisses wahrheitsgemäß und vollständig beantworten und den Unfallort nicht verlassen dürfen, bevor die erforderlichen und insbesondere für die Vermieterin zur Beurteilung des Schadensgeschehens bedeutsamen Feststellungen getroffen werden konnten bzw. ohne es der Vermieterin zu ermöglichen, diese zu treffen.

Für Beschädigungen, die während der Mietdauer eintreten, ist der Mieter voll haftbar. Wird während der Mietzeit eine Reparatur notwendig, um den Betrieb oder die Verkehrssicherheit des Fahrzeugs zu gewährleisten, darf der Mieter eine Vertragswerkstatt bis zum Kostenbetrag von 50,- Euro ohne weiteres, wegen größerer Reparaturen nur mit Einwilligung des Vermieters beauftragen. In letzterem Fall kann bis zur vollständigen Klärung der Schadenslage die Kaution in voller Höhe einbehalten werden.

Im Schadensfall wird die gesamte Kaution einbehalten bis die Schadensabwicklung abgeschlossen ist. Danach wird der Differenzbetrag ausgezahlt. Für den Schadensfall (Unfall, Diebstahl, sonstige Beschädigungen oder Defekte) verpflichtet sich der Mieter den Vermieter unverzüglich und umfassend zu informieren.

 

Grundsätzlich gilt:

  • der Mieter hat immer eine polizeiliche Aufnahme des Unfalls zu veranlassen, auch für Blech- oder Bagatellschäden. Der Mieter ist nicht befugt, Anerkenntnisse zu Schuldfragen abzugeben.
  • bei Unfällen muss der Bericht insbesondere Namen und Anschrift sämtlicher beteiligter Personen und etwaiger Zeugen sowie das Kennzeichen aller beteiligter Fahrzeuge enthalten.
  • bei Diebstahl oder sonstigen Beschädigungen des Fahrzeuges sind unmittelbar sämtliche erforderlichen polizeilichen Feststellungen vom Mieter zu veranlassen.

Die Regulierung des Schadens: Der sachgemäße und fachgerechte Zustand muss wieder hergestellt werden. Über die Form und Art der Wiederherstellung, sowie den Ort der Reparatur entscheidet alleine der Vermieter.

 

12. Haftung der Vermieterin

Die Vermieterin haftet in Fällen des Vorsatzes oder groben Fahrlässigkeit der Vermieterin, eines Vertreters oder eines Erfüllungsgehilfen nach den gesetzlichen Bestimmungen. Im Übrigen haftet die Vermieterin nur wegen der Verletzung des Lebens, des Körpers, der Gesundheit oder der schuldhaften Verletzung von wesentlichen Vertragspflichten. Der Schadenersatzanspruch wegen Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

Der Mieter versichert, davon Kenntnis genommen zu haben, dass das Fahrzeug bei einem Unfall dem technischen Stand der Erstzulassung entspricht, z.B. das Fehlen von Kopfstützen, Sicherheitsgurten etc. Der Mieter wurde auf das im Gegensatz zu Neufahrzeugen schlechtere Fahr- und Bremsverhalten von Oldtimern hingewiesen sowie auf die daraus resultierende Notwendigkeit einer besonderen defensiven Fahrweise. Für die sich aus der Missachtung dieser Umstände ergebenden Schäden oder Verletzungen des Mieters oder der Insassen ist eine Haftung der Vermieterin ausgeschlossen.

Die Vermieterin übernimmt keine Haftung für Gegenstände, die bei Rückgabe im Fahrzeug zurückgelassen werden; dies gilt nicht in Fällen des Vorsatzes oder der groben Fahrlässigkeit der Vermieterin, ihrer Vertreter oder Erfüllungsgehilfen.

 

13. Haftung des Mieters

Bei Fahrzeugschäden, Fahrzeugverlust und Mietvertragsverletzungen haftet der Mieter grundsätzlich nach den gesetzlichen Haftungsregeln. Insbesondere hat der Mieter das Fahrzeug in dem Zustand zurückzugeben, in dem er es übernommen hat. Die Haftung des Mieters erstreckt sich auch auf die Schadennebenkosten wie Sachverständigenkosten, Abschleppkosten, Wertminderung, Mietausfallkosten. Der Mieter und die von ihm eingesetzten Fahrer haften unbeschränkt für während der Mietzeit von ihnen begangene Verstöße gegen gesetzliche Bestimmungen, insbesondere Verkehrs- und Ordnungsvorschriften. Dies gilt auch für Verstöße des Mieters gegen gesetzliche Bestimmungen oder sonstige Vorschriften, die bei/mit Beendigung der Mietzeit begangen werden, wie z.B. Abstellen eines Fahrzeugs an kostenpflichtigen Parkplätzen ohne Bezahlung eines entsprechenden Entgelts, Abstellen des Fahrzeugs in Parkverbotszonen oder Ähnliches. Der Mieter stellt die Vermieterin von sämtlichen Buß- und Verwarnungsgeldern, Gebühren und sonstigen Kosten frei, die Behörden oder sonstige Stellen anlässlich solcher Verstöße von der Vermieterin erheben. Als Ausgleich für den Verwaltungsaufwand der der Vermieterin für die Bearbeitung von Anfragen entsteht, die Verfolgungsbehörden oder sonstige Dritte zur Ermittlung von während der Mietzeit begangener Ordnungswidrigkeiten, Straftaten oder Störungen an die Vermieterin richten, erhält diese vom Mieter für jede derartige Anfrage eine Aufwandspauschale von 15,- €, es sei denn der Mieter weist nach, dass der Vermieterin ein geringerer Aufwand und/oder Schaden entstanden ist; der Vermieterin bleibt es freistehen, einen weitergehenden Schaden geltend zu machen.

Der Mieter haftet ferner für Schäden, die durch von ihm angebrachte Dekorationen entstanden sind. Der Mieter haftet uneingeschränkt für alle Schäden, die durch Ladegut oder eine unsachgemäße Behandlung der Fahrzeuge entstanden sind. Hierzu zählt insbesondere die übermäßige Beanspruchung der Fahrleistung des Fahrzeuges. Auch wenn im Fahrzeugschein eine deutlich höhere Höchstgeschwindigkeit eingetragen ist, darf das Fahrzeug nur mit max. 70 mph = 113 km/h bewegt werden. Ansonsten drohen Motorschäden für die der Mieter bei Missachtung voll verantwortlich ist. Wir empfehlen dem Mieter eine Reisegeschwindigkeit von 60 mph = 97 km/h.

Um diese Motoren-Schäden zu vermeiden, wird das Fahrverhalten elektronisch erfasst. Bei vertragswidrigem Gebrauch wird die Kaution einbehalten.

 

14. Versicherung

Sach- und Personenschäden an Dritten: Diese Deckung ist ohne Aufpreis in der Miete enthalten. Alle Fahrzeuge sind wie gesetzlich vorgeschrieben haftpflichtversichert. Die Fahrzeuge sind außerdem Vollkasko versichert mit einer Selbstbeteiligung des Mieters im Schadensfall in Höhe von 1.000,- Euro abgesichert.

 

15. Nebenabreden, Rechtswahl, Gerichtsstand

Mündliche Nebenabreden bestehen nicht. Es gilt deutsches Recht. Das Amtsgericht Rosenheim gilt als Gerichtsstand vereinbart

 

16. salvatorische Klausel

Sollten eine oder mehrere Bestimmungen dieser Mietwagenbedingungen/AGB oder des Vertrages nicht rechtswirksam sein oder werden, berührt dies die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht.

Stand 10.03.2017

 

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